Danke an Jan Josef Liefers

Seit mehreren Jahren kri­tisieren die AfD und weit­ere Teile des bürg­er­lichen Lagers die zunehmende Veren­gung des sag­baren Mei­n­ungsko­r­ri­dors. Laut ein­er Allens­bach-Umfrage ist diese These auch belegt: knapp zwei Drit­tel der Deutschen sind der Auf­fas­sung, dass bei „heißen“ The­men, wie zum Beispiel der Flüchtling­sprob­lematik, störende Ansicht­en nicht mehr toleriert werden. 

Promi­nente Deutsche, auch Per­so­n­en aus dem linken Spek­trum, scheinen dies nun eben­falls zu erken­nen. In ein­er Kam­pagne mit dem Titel “#alles­dicht­machen” von Schaus­piel­er Jan Josef Liefers und 50 weit­eren Kün­stlern wird in mehreren, satirischen Videobotschaften die Coro­na-Poli­tik der Bun­desregierung aufs Korn genommen. 

Liefers definierte in einem State­ment die Absicht, mit dieser Aktion vor allem auf die Lage der Kün­stler und der stillen Opfer des Lock­downs hinzuweisen. Alles kein Prob­lem kön­nte man meinen. In den sozialen Net­zw­erken ent­fachte dies jedoch einen Shit­storm, der selb­st stramm-linke Jour­nal­is­ten fas­sungs­los machte. 

So forderte Gar­relt Duin, SPD-Poli­tik­er und Mit­glied im ARD-Rund­funkrat, umge­hend Berufsver­bot für Liefers und die beteiligten Schaus­piel­er. Er ging sog­ar so weit, die Kam­pagne „vom Stil her“ mit Joseph Göbbels zu ver­gle­ichen. Und Georg Res­tle, Stam­mau­tor sinnbe­fre­it­er Het­ze gegen die AfD, kom­men­tierte den Vor­fall in der ARD mit den Worten: „Geht´s noch?“ So, als sei jed­er, der die staatlichen Coro­na-Maß­nah­men aufs Korn nimmt, gle­ich ein Ver­schwörungsphan­tast oder nähme tausende Tote in Kauf.

Durch den gesellschaftlichen Druck, aus Belei­di­gun­gen, deplatzierten Nazi-Ver­gle­ichen bis hin zu Mord­dro­hun­gen sind knapp ein Drit­tel der beteiligten Kün­stler von der Aktion wieder abgesprungen. 

Aber: Jan Josef Liefers erhält auch viel Zus­pruch. Und die Aktion zeigt, dass der linke Mob in den sozialen Medi­en nicht mehr wider­stand­s­los alles can­celn kann. Dies macht Hoff­nung in ein­er Zeit, in der Grun­drechte zur Han­del­sware wer­den und der Föder­al­is­mus erst­mals zur Debat­te steht. 

Deshalb sage ich: Danke Jan Josef Liefers für seine Courage!


Für die AfD Schriesheim,
Jan Spatz
Stel­lv. Frak­tionsvor­sitzen­der der AfD-Frak­tion im Kreistag Rhein-Neckar

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