Keine Aufnahme von Migranten!

Nicht erst seit der Brand­katas­tro­phe in Moria fällt auf, dass die Medi­en — auch die Mei­n­ungs­mas­chine Rhein-Neckar-Zeitung — kaum noch von Flüchtlin­gen oder Geflüchteten, son­dern fast auss­chließlich von Migranten sprechen. Was auf den ersten Blick wie ein und das­selbe aussieht, bedeutet aber etwas völ­lig anderes. Flucht ist die Folge konkreter Bedro­hung, sie erfol­gt nicht frei­willig. Der Flüch­t­ende sieht sich gezwun­gen sein Land zu ver­lassen um ander­swo Schutz zu find­en. Migra­tion ist hinge­gen frei­willig. Der Migrant ver­lässt sein Land auf der Suche nach besseren Lebensumständen.

Wenn uns nun die Leitme­di­en darüber aufk­lären, dass es sich bei den Bewohn­ern der Lager haupt­säch­lich um Migranten han­delt, so stellt sich die Frage, warum diese Migranten die schlim­men Zustände dort, nach­dem sie zig sichere Drittstaat­en durch­querten, hin­nehmen und nicht zurück­kehren. Die Antwort ist klar — sie hof­fen auf die Auf­nahme in ein Land der EU und dort am besten und wahrschein­lich­sten Deutsch­land. Je schlim­mer die Zustände in den Lagern sind, desto größer die Wahrschein­lichkeit, dass dies auch gelingt. Geht dieser Plan nicht auf, so wird nachge­holfen, wie jet­zt in Moria.

Das Falscheste, was die Europäer und vor­weg Deutsch­land jet­zt tun kön­nten, ist diesem moralis­chen Druck nachzugeben und die Migranten aufzunehmen. Sie erzeu­gen damit noch mehr Migra­tion, noch mehr Elend in den Lagern und wohl auch weit­ere Brand­s­tiftun­gen in Lagern. Anspruch auf Schutz haben auss­chließlich Flüchtlinge, nicht Migranten.

Wir danken den Hal­tungsjour­nal­is­ten der RNZ, dass sie mit ihrer Wort­wahl — wohl unfrei­willig — die Zusam­men­hänge verdeutlichen.

p.s.
Die Wochen­zeitung “Junge Frei­heit” ini­ti­ierte eine Peti­tion zum The­ma. Infor­ma­tio­nen dazu find­en sie hier:
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/petition-moria/

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