Merkel-Deutschlands „Corona”-Scheitern

 

Vor drei Tagen tagte, die von der Ver­fas­sung nicht vorge­se­hene „Min­is­ter­präsi­den­tenkon­ferenz“, um, muni­tion­iert mit bestell­ten “wis­senschaftlichen Stu­di­en” mit vorgegeben­em Ergeb­nis, über die „Coro­na-Maß­nah­men“ für die kom­menden Wochen zu entscheiden.

Der Bürg­er wäh­nt sich in deren Hän­den bestens aufge­hoben. Reka­pit­ulieren wir kurz:

  • Das Wuhan/­Covid-19/­Coro­na-Virus aus Chi­na wurde zuerst ver­harm­lost und Dr. Alice Wei­del, als sie im Feb­ru­ar 2020 forderte die Gren­zen zu schließen, als “Nation­al­istin” beschimpft. “Rechte wollen die Bevölkerung mit ihren War­nun­gen verun­sich­ern”, hieß es. Im März schloss Merkel dann die 2015 ange­blich nicht schließbaren Grenzen.
  • Wir waren, laut Spahn, “bestens auf das Virus vor­bere­it­et”. Nur von den Ratschlä­gen des “ Experten­rats zur Pan­demiebekämp­fung“ vom Jan­u­ar 2012, also mit­ten in der Regentschaft der Son­nenköni­gin, war 2020 nicht ein Jota umgesetzt.
  • Es man­gelte am Notwendig­sten. Deshalb waren wohl “Masken absoluter Unsinn und über­flüs­sig”. Und so ver­schenk­te Spahn diese ins Aus­land, um kurz danach unter Ver­schwen­dung eines zweis­tel­li­gen Mil­lio­nen­be­trags völ­lig kopf­los in Chi­na nachzubestellen.
  • Im Som­mer arbeit­ete man wohl am Schutz der beson­ders Schutzbedürfti­gen mit der Kon­se­quenz, dass im November/Dezember bis zu 90 % der “an/mit Covid Ver­stor­be­nen” aus Pflegeein­rich­tun­gen zu bedauern waren.
  • Auch Alt­maier wurde tätig. Während sich das Dreamteam Merkel/Spahn der lästi­gen Impf­stoff­beschaf­fung via Brüs­sel entledigte, pumpte Alt­maier 300 Mil­lio­nen Euro in die Tübinger Fir­ma Cure­vac, um dem Leib­hafti­gen aus den USA, der niemals ein Inter­esse an Cure­vac hat­te, einen Ein­stieg dort zu ver­bauen. Aus Tübin­gen kamen bish­er genau Null Impf­dosen. Trump legte der­weil mit der “Oper­a­tion Warp Speed” die Grund­la­gen zur Über­win­dung der Krise in den USA.
  • Deutsch­land, obwohl eines der (nur) 3 Län­der, die einen aktuell in der “EU” zuge­lasse­nen Impf­stoff her­vor­bracht­en, düm­pelt bei der Impfquote der­weil im europäis­chen Durchschnitt.

Die aktuelle Ver­längerung der hiesi­gen Zwangs­maß­nah­men beruht nun auf der Hybris, dass man die Muta­tion eines Virus (B 1.1.7 — jedes Virus mutiert – immer!) unter Kon­trolle hal­ten könne.

Eine Muta­tion, die die ober­ste Coro­n­abekämp­fungsrunde noch „draußen hal­ten“, wollte, als sie längst schon im Lande war. Man bläst die in der Tat ansteck­endere Muta­tion, zum Schreck­ge­spenst auf, obwohl zu deren Gefährlichkeit bis heute kein­er­lei Dat­en vor­liegen. Es ging schlicht darum, einen Vor­wand für das neuer­liche Wegsper­ren der Bürg­er, das Unter­lassen von Bil­dung für unsere Kinder und wirtschaftliche Repres­salien zu haben.

Wie Deutsch­land im Ver­gle­ich zu anderen Natio­nen abschnei­det, die man gerne arro­gant her­ab­würdigt, zeigen fol­gende Grafiken über „Coro­na-Maß­nah­men“ in den USA:

Maskenpflicht: Ver­bre­it­et – Nicht flächen­deck­end, nicht so weit­ge­hend wie in Deutschland

Aus­gangssper­ren – Weitest­ge­hend unbekannt
Volk­swirtschaft­sko­ma — Nicht in den USA
Impfquote — Dreimal höher in den USA als in Deutschland

Weit­ere Zahlen:

 Deutsch­landUSA
Bevölkerung83 Mil­lio­nen328 Mil­lio­nen
Infizierte2.4 Mio / 2.9%27.5 Mio / 8,4%
Ver­stor­bene64.800 / 2,7%481.000 / 1,75%
Impfrate5%15%

Bei rund dreifach­er Infek­tion­srate in den USA, wobei die Hotspots die von Bidens Demokrat­en regierten Bun­desstaat­en New York und Kali­fornien sind, liegt die Ster­ber­ate der Erkrank­ten in den USA deut­lich unter der deutschen. Angesichts der Impfrate und des Anteils der Gene­se­nen wer­den die USA Covid früher hin­ter sich lassen als Deutsch­land. Während in den USA beim Super­bowl das Sta­di­um zu einem Drit­tel gefüllt war und andere Bere­iche des öffentlichen Lebens kaum Covid-Beein­träch­ti­gun­gen unter­liegen, wer­den in Deutsch­land demokratis­che Grun­drechte geschlif­f­en, das Par­la­ment umgan­gen, die Regierung mit total­itären Macht­befug­nis­sen aus­ges­tat­tet, den Kindern Bil­dung ver­weigert, notwendi­ge medi­zinis­che Behand­lun­gen aufgeschoben und die wirtschaftlichen Grund­la­gen ganz­er Bevölkerung­steile zer­stört. Die (weil nur indi­rek­ten) Fol­gen, dieser Poli­tik erscheinen selb­stver­ständlich in kein­er Statistik.

Frau Merkel fährt, wie sie gerne von sich selb­st sagt, “auf Sicht”. Im Rück­blick hofft sie wohl auf das Vergessen ihrer Fehlleis­tun­gen. Im Aus­blick wird Kurzsichtigkeit statt Weit­sicht damit zur Tugend erk­lärt.
Mit kurz­er Sicht als Leitlin­ie beschloss die wort­brüchige “Min­is­ter­präsi­den­tkon­ferenz” Öff­nun­gen, statt bei ein­er Inzi­denz von 50 (Fälle/100.000 Ein­wohn­er) erst bei ein­er Inzi­denz von 35. Kan­zler­amtsmin­is­ter Braun wün­schte intern gar einen unter derzeit­i­gen Bedin­gun­gen unerr­e­ich­baren Wert von 10.

Am 14. März sind Wahlen in Baden-Würt­tem­berg, am 26. Sep­tem­ber im Bund. Nichts ist alter­na­tiv­los. Es gibt eine bessere Coro­n­apoli­tik. Lesen Sie selb­st: Zum Wahl­pro­gramm

 

Daten­quellen, tage­sak­tuell, 13. Feb. 2021:

https://coronavirus.jhu.edu/map.html (Johns Hop­kins Uni­ver­sität)
https://www.nytimes.com/interactive/2020/us/states-reopen-map-coronavirus.html (New York Times)
https://ourworldindata.org/covid-vaccinations (Oxford Marin School)

X