Öko Diktatur – Nur eine Dystopie?

Sie meinen die Über­schrift sei reißerisch? Der Teufel wird an die Wand gemalt? Völ­lig undenkbar?

Dann ken­nen sie die All­macht­sphan­tasien des Öko-Total­i­taris­mus, dessen poli­tis­che Vertreter in Deutsch­land GRÜNE[1], SPD, LINKE und in weit­en Teilen CDU/CSU sind, nicht.

Aber eines nach dem anderen. Deutsch­lands Mit­glied­schaft in der “EU” bedeutet, dass die Bun­desregierung, einem Vasallen gle­ich, die Befehle (“Verord­nun­gen” und “Direk­tiv­en”) der dor­ti­gen „Kom­mis­sare“ ent­ge­gen­nehmen muss. Nach Schätzun­gen basieren ca. 2/3 der deutschen Geset­ze auf Brüs­sel­er Entschei­dun­gen. „Verord­nun­gen“ wer­den direkt zu nationalem Recht. Der Bun­destag wird umgan­gen. So viel zu unser­er Souveränität.

In aktuellen Fall nun geht es um den, von Ursu­la von der Leyen, Kom­mis­sion­spräsi­dentin in Brüs­sel, aus­gerufe­nen „Green Deal“. Der ist zwar noch nicht in Dekrete gegossen; es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis der „Green Deal“ seine ver­heerende Wirkung ent­fal­ten wird. Bis dahin müssen eben noch Bürokratiemon­ster wie „Öko-Design-“ oder „Energi­es­teuer­richt­line“ für die Umset­zung dieses Mor­gen­thau­plans für ganz EU*ropa sorgen.

Ganz bewusst ver­schwinden im medi­alen Kli­ma­trom­melfeuer greif­bare Aus­sagen zum „Green Deal“ hin­ter ver­schieden­sten prozen­tualen CO2-Einsparzie­len auf dem Weg zur Nulle­mis­sion, die sich auf unter­schiedliche Ref­eren­z­jahre beziehen. Pusten wir den Rauch bei­seite: Laut IPCC beträgt die einem Bewohn­er EU-ropas im Jahr 2050 zuge­s­tandene CO2-Emmis­sion­sra­tion 1,5 bis 2 Ton­nen pro Jahr. Zur Einord­nung: Der Durch­schnitts­men­sch pro­duziert alleine durch seine Atmung ca. eine Tonne CO2 pro Jahr.

Was heißt das nun konkret für unser Leben? Die gute Nachricht: Wir dür­fen noch ein biss­chen etwas, was in Covid-Zeit­en keine Selb­stver­ständlichkeit ist.

Wir dür­fen

  • Noch Auto fahren
  • Unsere Woh­nung beheizen
  • Ein­mal pro Jahr fliegen
  • Güter für ca. 4000€/Jahr konsumieren

Nun die schlechte Nachricht. Wir dür­fen nur noch EINES von alledem!

Euphemistisch wer­den uns die GRÜNEN aber sagen: „Sie haben die Wahl“ und auf unseren Dank ob der Wahlmöglichkeit hoffen.

Die „Deutsche Bank Research“ näherte sich dem Wolkenkuck­uck­sheim „Green Deal“ ohne Traumtänz­erei. In der Studie „What we must do to rebuild “ schreibt Autor Eric Heymann:

  1. Was den Green Deal ange­ht, ist es unmöglich, die EU in nur 30 Jahren kom­plett kli­ma­neu­tral zu stellen.
  2. Zu behaupten, dass Kli­ma­neu­tral­ität eine Wach­s­tumsstrate­gie ist oder wer­den kann, ist ein Fall von Wun­schdenken.
  3. Fos­sile Brennstoffe wer­den vor­erst die wichtig­ste Energiequelle bleiben. Selb­st nach dem neuesten Szenario der IEA, das deut­lich mehr Kli­maschutz­maß­nah­men enthält als im Paris­er Abkom­men, wird der Anteil fos­siler Brennstoffe … im Jahr 2040 noch 56% betragen.
  4. Die Auswirkun­gen der aktuellen Klimapoli­tik auf das All­t­agsleben der Men­schen sind für viele Haushalte noch recht abstrakt und akzept­abel.
  5. Wenn wir Kli­ma­neu­tral­ität erre­ichen wollen, müssen wir unser Ver­hal­ten in all diesen Lebens­bere­ichen ändern. Das liegt ganz ein­fach daran, dass es noch keine adäquat­en kosten­ef­fizien­ten Tech­nolo­gien gibt, die es uns ermöglichen, unseren Lebens­stan­dard kli­ma­neu­tral zu halten.
  6. Ein gewiss­es Maß an Ökodik­tatur wird notwendig sein.

Den 2. Punkt ken­nen wir bere­its. Auf Trit­tin­sch hieß es einst, „Die Energiewende kostet Sie nur eine Kugel Eis im Monat.“ Der Griff in die Tasche Ander­er war eben schon immer Kern sozial­is­tis­ch­er Politik.

Zu 3, fragt sich der Laie, wieso sind 2040 noch 56% der genutzten Energie fos­silen Ursprungs, wo doch die EU auf NULL zus­trebt? Nun, es gibt eine Antwort. Nicht aus Brüs­sel. Eher aus Peking. Aber nur dann, wenn man sich bis dahin in Chi­na nicht über die EU tot­gelacht hat, denn das von unserem Steuergeld unter­stützte „Entwick­lungs­land“, das dem GRÜN-tech­nolo­giefeindlichen Deutsch­land schon lange enteilt ist, wird weit über 2030 hin­aus seine CO2 Emis­sio­nen noch steigern und sich danach, wie wir ger­ade in Hong-Kong sehen, um keinen Ver­trag kümmern.

Der 5. Punkt ist beina­he richtig. Ganz richtig wäre es ohne „noch“, denn es gibt diese Tech­nolo­gie schon. Im Aus­land erlebt sie einen Boom. Dort heißt sie Kernkraft. Im GRÜN­land nen­nt man sie Atom­kraft – um zu dif­famieren und den Bezug zur Bombe herzustellen. Freilich gibt es auch eine zweite Möglichkeit. Die Nobel­preise hier­für ver­stauben seit Jahrzehn­ten in den Regalen: Eine neue Physik, die mit der Welt der alten bricht.

Nun aber zu den Schlussfol­gerun­gen von Eric Hey­mann, die jenen aus den AfD Pro­gram­men verblüf­fend ähneln – zumin­d­est so lange, bis die Deutsche Bank zu ahnen begin­nt, dass Wahrheit­en auszus­prechen zutief­st „rechts“ ist.

Um die „Kli­maziele“ zu erre­ichen schlägt die DB vor, “Energie (Anm.: ver­mut­lich bis zur Unbezahlbarkeit) zu ver­teuern” und über „Ver­schär­fung des Ord­nungsrechts“ (sprich Geset­ze) „Ver­hal­tensän­derun­gen“ zu erre­ichen. In einem Anfall klar­er Sprache fol­gt dann wörtlich:

„Ich weiß, dass “Ökodik­tatur” ein bös­es Wort ist. Aber wir müssen uns vielle­icht die Frage stellen, ob und inwieweit wir bere­it sind, eine Art Ökodik­tatur (in Form von Ord­nungsrecht) zu akzep­tieren, um uns in Rich­tung Kli­ma­neu­tral­ität zu bewegen.“

Weit­ere Kol­lat­er­alschä­den des EU-Amok­laufs seien „Ver­lust der Wet­tbe­werb­s­fähigkeit der energiein­ten­siv­en Unternehmen in der EU“ (Sprich: Arbeit­splatzver­luste) und “Reduzierung der Mit­tel für Bil­dung, Forschung, öffentliche Gesund­heit, dig­i­tale Infra­struk­tur”, etc. weil die Mit­tel für „Kli­ma­neu­tral­ität“ ver­bran­nt wer­den. Wie im AfD-Wahl­pro­gramm für Baden-Würt­tem­berg 2021 ange­sprochen wer­den wir uns auf heute unvorstell­bare Wohl­standsver­luste ein­stellen müssen.

Und die Basis von all­dem sind Kli­mawan­del- Com­put­er­sim­u­la­tio­nen, deren Ergeb­nisse mit jedem Jahr weniger empirische Bestä­ti­gung finden.

Die „weisen“ Worte des Eurokrat­en Jean-Claude Junker haben 2021 alle GRÜNEN in Deutsch­land heute verin­ner­licht:
„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Auf­stände, weil die meis­ten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weit­er — Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”

Lassen wir uns nicht von Öko-Total­i­taris­ten täuschen. 2021 sind Wahlen in Deutsch­land. Sie haben die Wahl. Die Wahl ob Deutsch­land noch ein zivil­isatorisch führen­des Land ist, oder ob die EU und ‑mit­ge­gan­gen, mit­ge­fan­gen- Deutsch­land mit ihr in ein­er bösar­ti­gen Öko-Dik­tatur versinkt.


[1] GRÜN(E) wird nach­fol­gend als Sam­mel­ber­griff für GRÜNE, SPD, LINKE und CDU/CSU verwendet

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