Wahlkampf furios

Im Gemein­de­ver­band Hardt­wald find­et derzeit ein Wahlkampf statt, der in Baden-Würt­tem­berg seines­gle­ichen sucht. In ein­er fast schon episch zu nen­nen­den Anstren­gung führt der Gemein­de­ver­band um und mit seinem Spitzenkan­di­dat­en im Wahlkreis 37, Wies­loch, unserem Sprech­er im Rhein-Neckar Kreis, Achim Köh­ler, den Kampf um die Gun­st der Wähler.

Die gerin­gen finanziellen Mit­tel, die der AfD zur Ver­fü­gung ste­hen, wur­den dabei durch den Ein­satz engagiert­er Mit­glieder des Gemein­de­ver­ban­des Hardt­wald, sowie von Helfern und Parteifre­un­den aus Nor­drhein-West­falen und Meck­len­burg-Vor­pom­mern mehr als nur kom­pen­siert. Wo ein Wille, da ist auch ein Weg, lautet eine alt­bekan­nte Weisheit, die aufs neue Bestä­ti­gung findet.

Im Novem­ber und Dezem­ber fan­den bere­its 30 Infor­ma­tion­sstände statt. Vom 7. Jan­u­ar bis heute war der Hardt­wald täglich, mit Aus­nahme der Son­ntage, auf der Straße.

Wir bracht­en 1500 Kugelschreiber, 1000 Feuerzeuge, jede Menge “Ner­ven­fut­ter” und auch Blu­men unter’s Volk. An Stän­den und durch Zustel­lung verteil­ten wir rund 50000 Fly­er. Dazu kamen ver­gan­gene Woche 34000 Kan­di­daten­fly­er, die von der Post zugestellt wurden.

Im “Hardt­wald” hän­gen heute rund 2500 Plakate. Unser Wer­bean­hänger zieht, wo immer wir auf­tauchen, die Blicke der Pas­san­ten und den Neid unser­er poli­tis­chen Wet­tbe­wer­ber auf sich. Der Hänger hat, seit seinem Ein­tr­e­f­fen im Hardt­wald, bere­its rund 1000 Kilo­me­ter zurückgelegt.

Bericht­enswert sind aber nicht nur der so zuvor nicht gese­hene Ein­satz unser­er Wahlkämpfer, son­dern auch die vie­len Gespräche mit Pas­san­ten und Inter­essen­ten, die häu­fig aktiv auf uns zuka­men. Oft entwick­el­ten sich län­gere Gespräche mit Bürg­ern, nach­dem diese zuerst zaghaft auf unsere Ansprache reagiert hat­ten. In respek­tvoller Atmo­sphäre fan­den Diskus­sio­nen mit Anhängern und auch Parteim­it­gliedern aller anderen Parteien statt.

Häu­fig ange­sproch­enes The­ma war das Totschweigen der AfD in vie­len Medi­en und deren polit-aktivis­tis­ch­er “Hal­tungsjour­nal­is­mus”. Wir fan­den viel Bestä­ti­gung zur notwendi­gen Reform des soge­nan­nten “Öffentlich Rechtlichen Rund­funks”, der let­z­tendlich auch nichts anderes als durch Zwang finanziert­er Bezahlfunk ist.

Auf­schlussre­ich waren die Gespräche mit vie­len Leis­tungsträgern unser­er Gesellschaft, die ihre poli­tis­che Heimat ver­loren. Mit unser­er Pro­gram­matik kon­nten wir in jedem Fall überzeu­gen. Den­noch ende­ten die Gespräche sehr unter­schiedlich. Von der Unterze­ich­nung eines Mit­glied­santrages bis hin zu bleiben­der Ablehnung wegen des “Flügels” war alles dabei.

Sehr inter­es­sant sind auch immer die Unter­hal­tun­gen, mit Bürg­ern, die sich als Unter­stützer oder Wäh­ler ander­er Parteien zu erken­nen geben. Erstaunlicher­weise weicht das Bild dieser Gruppe poli­tisch Inter­essiert­er  sehr stark von dem medi­al trans­portierten Bild der AfD ab. Bezüge zum Drit­ten Reich, wie gerne in der Presse hergestellt, spiel­ten, mit Aus­nahme der Anhänger der Grü­nen, keine Rolle. Stattdessen wur­den Inhalte aus­ge­tauscht und um deren Bew­er­tung diskutiert.

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Alleine, dabei blieb es nicht. Nicht uner­wartet begeg­nete uns auch der Hass und die Gewalt­phan­tasien des linken Spek­trums. In Wall­dorf wur­den wir mit [unser Info­s­tand] solle “grad abbrenne” angekeift. Nach dem Abbau unseres Info­s­tandes in Wies­loch wur­den unsere Fahrzeuge ver­fol­gt. Kurz nach Ein­tr­e­f­fen an seinem Haus schlichen die fin­steren Fig­uren um das Anwe­sen von Achim Köh­ler herum. Beim Ver­such sie anzus­prechen macht­en sie sich feige davon.

Die Gefahr der Anschläge auf uns und unser Eigen­tum ist stets präsent. Dass vor zwei Wochen unser Kan­di­dat in Rot­tweil kranken­haus­reif geprügelt wurde, war den meis­ten Bürg­ern, mit denen wir sprachen nicht bekan­nt. Ein Hoch auf den Großteil der Medi­en kann man da nur sagen, die ganze Front­seit­en für Anti-AfD-Artikel reservieren und Prob­leme hat für linke Gewalt ein Plätzchen ganz hin­ten zu find­en. Eben­so beze­ich­nend, wie die Ein­stu­fung der AfD durch den Ver­fas­sungss­chutz als “Beobach­tungs­fall”, ist dessen “War­nung vor zunehmender Gewalt­bere­itschaft” der AfD. Die nack­ten Zahlen sprechen eine andere Sprache. Die AfD, die Partei des Grundge­set­zes, ist das häu­fig­ste Opfer poli­tis­ch­er Gewalt. Der Ver­fas­sungss­chutz betreibt knall­hart Täter-Opfer Umkehr. Mit Achims Worten:
“Das CDU-Mit­glied Halden­wang, der Chef Ver­fas­sungss­chutzes, hat Frau Merkel, sein­er Parte­ichefin, das beste Wahlgeschenk seit vie­len Jahren gemacht. Nun wis­sen wir natür­lich auch, warum Hans-Georg Maaßen gehen musste: Die parteipoli­tisch gefärbte Entschei­dung, die größte Konkur­ren­z­partei der Union mit dem Bannstrahl des Ver­fas­sungss­chutzes zu bele­gen. Unmöglich mit einem neu­tralen Beamten.”

Die ver­gan­genen Wahlkampf­wochen waren inter­es­sant, auf­schlussre­ich, anstren­gend, infor­ma­tiv, erfreulich aber auch lei­der auf­grund der geschilderten Vor­fälle ein wenig furchte­in­flößend. Alles in allem über­wiegen die pos­i­tiv­en Ein­drücke bei Weitem.

Für uns, die AfD im Rhein-Neckar Kreis, war der bish­erige Wahlkampf eine Erfahrung, die uns bestärkt in dem Willen die Inter­essen der Bürg­er dieses Lan­des endlich wieder ins Zen­trum poli­tis­chen Han­dels zu stellen. Bis zum 14. März wer­den wir den Wahlkampf in unver­min­dert­er Inten­sität fort­führen. Wir hof­fen und ver­trauen darauf, dass unsere Anstren­gun­gen, trotz der Knüp­pel, die uns staatlich­er­seits zwis­chen die Beine gewor­fen wer­den, mit Erfolg gekrönt sein werden.

 

 

 

 

 

 

 

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